Wählen Sie Ihr Land, fü die richtigen Informationen sehen / Select your country to display the correct information
Switzerland
INFOLINE  0840 888 555
logo
gravidanza
 

Warum sollen die Zellen aus dem Nabelschnurblut aufbewahrt werden


Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bedeuten eine zusätzliche Chance für die Behandlung einiger schwerer Erkrankungen im Laufe des Lebens.
Für eine lange Liste von Erkrankungen ist die Verwendung der hämatopoetischen Stammzellen (im Nabelschnurblut, im Knochenmark und im Embryo) als Standard-Therapie zugelaßen. Bei Transplantationsbedarf hat der Arzt die Wahl zwischen mehreren Alternativen: allogene Transplantation (vom fremden Spender zum Patienten), falls ein kompatibler Spender gefunden wird, oder autologe Transplantation mit Stammzellen aus der Nabelschnur, dem Knochenmark und dem peripheren Blut. Bei der autologen Transplantation werden die eigenen Stammzellen des Patienten verwendet.

Die Einschätzung erfolgt auf Fallbasis und richtet sich außchließlich nach den spezifischen Falleigenschaften. Heute werden bei den meisten Transplantationen Stammzellen aus dem Knochenmark des Patienten oder eines Familienangehörigen verwendet. Bei der Beurteilung der Faktenlage ist jedoch zu berücksichtigen, daß die meisten Personen bis heute gar keine Möglichkeit hatten, bei der Geburt ihre eigenen Nabelschnurzellen aufzubewahren.
Es gibt einige Unterschiede zwischen den hämatopoetischen Stammzellen des Nabelschnurbluts und jenen des Knochenmarks, die für die Verwendung des einen oder andern Typs den Außchlag geben können. Die bei der Geburt entnommenen Stammzellen sind hinsichtlich der Gewebekompatibilität primitiver, biologisch jünger und durch elektromagnetische und Umwelteinflüße weniger belastet.

Im Gegensatz zu den Stammzellen eines Spenders ist bei den eigenen autologen Stammzellen (aus der Nabelschnur und andere) eine völlige Kompatibilität gegeben. Damit besteht keine Gefahr der Abstoßung im Fall einer Transplantation. In bestimmten Fällen ist die autologe Transplantation nicht angezeigt, weil die Zellen, die infusiert werden, eventuell dieselben Gendefekte und/oder Anlagen aufweisen, die der Erkrankung zugrunde liegen, und weil die Rückfallquote höher ist. Bevor der Arzt eine Transplantation vornimmt, setzt er das ganze verfügbare Instrumentarium ein und schöpft alle Analysemöglichkeiten aus, um die optimale Entscheidung zu treffen.

Die Aufbewahrung der Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bietet den ärzten eine weitere Alternative, falls in Zukunft eine Transplantation unumgänglich werden sollte.

Warum soll das Nabelschnurgewebe aufbewahrt werden


In der Nabelschnur befinden sich überwiegend mesenchymale Stammzellen. Diese sind in der Lage, beschädigtes Gewebe, z.B. von Leber, Herzmuskel, Nerven, Knochen und Knorpel zu regenerieren.

Mesenchymale Stammzellen gehören zu den wichtigsten Forschungsobjekten und ermöglichen täglich riesige Fortschritte in der Regenerationsmedizin.

Gegenwärtig werden vielversprechende, international anerkannte Studien für die Behandlung von Erkrankungen wie Diabetes, Herzinfarkt oder für den Einsatz bei Herzklappenrekonstruktion durchgeführt.

Die mesenchymalen Stammzellen ebenfalls aufzubewahren, erschließt in absehbarer Zukunft eine zusätzliche Therapiechance.

Quellen:
  • European Group for Blood and Marrow Transplantation, The EMBT activity survey 2009: trends over the past 5 years, 28 febbraio 2011
  • A. Hayani, E. Lampeter et al., First Report of Autologous Cord Blood Transplantation in the Treatment of a Child With Leukemia, Pediatrics 2007;119;296-300 DOI: 10.1542/peds.2006-1009Bone Marrow Transplant, 36(7):575-90, ottobre 2005
  • E. Gluckman, A. Ruggeri et al., Family-directed umbilical cord blood banking, Haematologica, 2011; 96(11);
  • H.E. Broxmeyer, M.R. Lee et al., Hematopoietic stem/progenitor cells, generation of induced pluripotent stem cells, and isolation of endothelial progenitors from 21- to 23.5-year cryopreserved cord blood, Blood, 2011 May 5;117(18):4773-7;
Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
Unsere Berater antworten gern und unverbindlich auf Ihre Fragen.
Für eine Kontaktaufnahme bitte hier     klicken
Schicken Sie Ihre Daten, werden Sie so bald wie möglich kontaktiert werden
Durch das Klicken auf "Senden" willige ich in die Bearbeitung meiner Daten durch Genico.